Stormy Times
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Proud to be myself
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Confrontation

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For me this post is very personal. You might think it’s not so much about fashion, for me it still is. Nothing is more about fashion than confrontation, acceptance, opposites and especially character! So I am curious what YOU think…
Wenn meine Grossmutter von früher erzählt, klingt das für mich immer sehr romantisch, leidenschaftlich und echt. Und oft vergleiche ich es dann auch mit der Gegenwärtigen Zeit.
Paartanz anstatt Nachtclubs, Dates und Streit anstatt Whatsapp Nachrichten sind nur einige Gegensätze. Heute kann man vieles Erledigen  ohne den Betreffenden Personen in die Augen blicken zu müssen. Vieles geschieht unbemerkt oder hinter dem Rücken. Dadurch merke ich wie es vielen nicht bewusst ist, was sie mit der Gefühlswelt der Beteiligten anrichten, ja glaube ich sogar, verlieren viele die Einfühlsamkeit  überhaupt.  Niemand fühlt sich für Irgendetwas angesprochen und es gibt immer mehr unpersönliche Beziehungen.
Eigentlich möchte ich nicht ohne links und rechts zu schauen durchs Leben gehen. Mehr und mehr mache ich es jedoch trotzdem. Ich wage nicht zu sagen, man wird ausgenutzt. Das Gefühl, dass ich erwarte  wenn ich jemandem helfe, stelle ich mir sehr schön und genugtuend vor. Bis jetzt war es jedoch des Öfteren eher das Gegenteil: Enttäuschend oder erniedrigend.
Aber ich frage mich einfach, ist es zufriedenstellender, nur für einem selbst zu schauen um das Risiko enttäuscht zu werden, nicht einzugehen?
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When my grandmother tells me about the past, for me it sounds very romantic, passionate and especially real. Sometimes I compare those times with nowadays.
Couple dancing instead of nightclubs, dates and fights instead of whatsapp messages are just some of many opposites. Today you can settle a lot of things without even looking into the concerned person’s eyes. Many things are happening unnoticed behind your back. I recognize a number of people are unaware of what they cause to other people’s emotions. Indeed they sometimes lose their empathy. Nobody feels affected by something and there are more and more impersonal relationships.
Actually going through my life without looking right or left is not what I want. Nevertheless I do it more and more.  I do not dare to say people get always used to that situation, but I personally expect  a feeling when you help someone that is very satisfying. In contrast it mostly feels like the opposite: Humiliating and disappointing.
So I’m wondering is it more satisfying just to look for ourselves, only to avoid the risk to get disappointed ?
pictures by Michelle Koch